Reisen

Impressionen und Berichte

Lechtal 2016
Madeira 2015

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Allgäu 2015

Reisebericht

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Andalusien 2014

„sthira-sukham-āsanam“

„Ein Āsana soll stabil und angenehm sein.“

(Yoga-Sūtra des Patañjali, II.46)

Dynamisches Yoga, ist das etwas für mich? Ist das nicht viel zu anstrengend? Kann ich mich dabei denn wirklich erholen? Sehr häufig haben wir während der Yogareisein der Woche vom 28.09. bis zum 05.10.2014 über das richtige Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung beim Yoga gesprochen. Bereits in einer der wichtigsten Grundlagentexte über das Yoga, dem Yoga- Sūtra des Patañjali, welcher gut 2000 Jahren als ist, lässt sich nachlesen, dass eine Körperhaltung im Yoga, ein Āsana, sowohl stabil „sthira“ als auch angenehm „sukham“ sein soll.

Jede Körperhaltung soll Kräfte in uns wecken und ein Gefühl der Festigkeit, Stetigkeit und Ausdauer geben. Die Aufgabe, die uns beim Yoga immer wieder gestellt wird ist es also, heraus zu finden, wie viel Spannung in der jeweiligen Körperhaltung erforderlich ist und in welchen Körperbereichen wir loslassen können. Zum Beispiel in der Kriegerhaltung, einer Standhaltung mit angehobenen Armen, ist für die Aufrichtung der Wirbelsäule ein Tonus der rumpfaufrichtenden Muskulatur erforderlich, dennoch sollen die Schultern entspannt und der Atem tief sein. Es stimmt, dynamisches Yoga ist zunächst einmal anstrengend. Durch die aufbauende Übungspraxis in einer festen Gruppe besteht jedoch die Möglichkeit, die in den Haltungen und in dem dynamischen Fluss zu beachtenden Details Schritt für Schritt zu erarbeiten, so dass eine zunächst anspruchsvolle Haltung oder komplexe Bewegungsabfolge immer mehr an Leichtigkeit gewinnt.

Diese Details konnten wir in einer kleinen Gruppe, bestehend aus drei Frauen und zwei Männern, intensive erarbeiten. Durch die individuelle Unterstützung wurden jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer gefordert, aber niemals überfordert. Am sechsten Tag war der eine oder die andere vielleicht über das eigene Potential erstaunt und darüber, zu welcher Veränderung eine regelmäßige Yogapraxis bereits innerhalb einer Woche führen kann. Der Sonnengruß, eine Bewegungsabfolge, die zu Beginn nicht allen vertraut war, konnte am Ende der Woche durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbständig und im Fluss mit dem Atem durchgeführt werden. Neben der Yogapraxis haben die wärmende Sonne Andalusiens, die fantastischen vegetarischen Speisen und der zum Verweilen einladende Garten der Casa el Morisco dazu beigetragen, die in uns liegende Kraft und Energie neu entdecken und aktivieren zu können.

Lykische Küste 2013

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Impressionen